BETEN UND TANZEN LASSEN

Nicht nur das Christuskind kommt alle Jahre wieder, sondern auch die Debatte um das Tanzverbot. Mit voller Wucht prallen hier jedes Mal, unabhängig des Alters oder der Parteizugehörigkeit, zwei Gruppen aufeinander. Das Verständnis davon, was der Staat zu tun und zu lassen hat, genauer gesagt, was er seinen Bürger/innen vorschreiben und verbieten darf, geht dabei weit auseinander. Dieses Jahr machte den Auftakt, zumindest in meiner „Filterbubble“, der Sozialdemokrat Peter Eichstädt (MdL) mit einer Pressemitteilung, die ein groteskes Verständnis davon aufzeigt, wie der Staat bzw. die Politik in das Leben der Bürger dieses Landes eingreifen darf.

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IRRATIONAL NATIONAL – ÜBER DEN DEUTSCHEN PARTYOTISMUS

Der französische Soziologe Gustave Le Bon begründete Ende des 20. Jahrhunderts die Theorie der Massenpsychologie. Eine Masse, also die Vereinigung einzelner Leute, eine strukturlose Menge, ist gezeichnet durch Erregbarkeit und beeinflusst so die Individuen der vereinigten Masse und ihre Verhaltensweisen. Als wichtigste Kennzeichen bringt sie so Konformismus, psychische Infektion, Impulsivität, Affektbestimmtheit und das nicht zu unterschätzende Gefühl der Macht in der scheinbaren Anonymität mit sich. Die Gefühle, die Menschen, die sich als Teil dieser Masse begreifen, prägen, sind oftmals einfach und überschwänglich, also sehr impulsiv und spontan, zutiefst unüberlegt.

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HOLSCHULD UND BRINGSCHULD

Viele Deutsche beschweren sich über angeblich mangeldende Transparenz in der deutschen Politik. Zu viel wird veremintlich in Hinterzimmern besprochen und sowieso sind die Parteien ja kaum noch unterscheidbar, „ich geh´ nicht wählen, ist ja alles das Gleiche“ ist da oft zu hören. Damit macht man es sich aber nicht nur zu einfach, man lügt sich auch in die eingene Tasche.

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